Diakonie Pinkafeld
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Diakonie Gols
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Katastrophenhilfe für Nepal

ein schweres Erdbeben hat Nepal erschüttert. Die Zahl der Toten und Verletzten in der Himalaya-Region steigt zur Zeit stündlich an. Heftige Nachbeben verängstigen die Überlebenden.

Die größte Herausforderung für die Helferinnen und Helfer ist nun die Betroffenen schnell zu erreichen. Nepal gehört zu den ärmsten Ländern der Erde. Es gab sowieso nur wenige asphaltierte Straßen und die Kommunikationssysteme sind überlastet. Nun wird der Einsatz zum Kampf gegen die Zeit.

Unsere langjährigen Partnerorganisationen wie der Lutherische Weltbund Nepal (LWF Nepal) haben bereits am Samstag unmittelbar nach dem Beben erste Hilfsmaßnahmen begonnen. Jetzt müssen die Überlebenden möglichst schnell mit Wasser, Nahrung und Medikamenten versorgt werden. Da Häuser zerstört sind und die Menschen nach dem Beben zu Recht Angst haben, wieder in ihre Wohnungen zurückzukehren, ist es auch wichtig, Notunterkünfte bereitzustellen.

Sie werden im Lauf der nächsten Tage eine Aussendung der Diakonie Katastrophenhilfe mit Informationen, Plakaten und Zahlscheinen erhalten. Bitte unterstützen Sie unsere Nothilfe und legen Sie die Zahlscheine auf Ihrer Gemeinde auf oder rufen Sie bei einem Gottesdienst für Spenden für Nepal auf. Vielen herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!

Wenn Sie Fragen haben, freue ich mich auf Ihren Anruf unter der Tel. 01/402 67 54-26.

Spendenkonto
Diakonie Katastrophenhilfe
Kennwort: "Erdbeben Nepal"
IBAN: AT85 2011 1287 1196 6333
BIC: GIBAATWWXXX

www.diakonie-katastrophenhilfe.at/spenden

Brot für ein besseres Leben

Drei Farben für ein besseres Leben

Fast jedes zweite Kind in Ruanda leidet an Mangelernährung. Brot für die Welt hilft armen Familien in der Region Muhanga, sich gesünder und ausgewogener zu ernähren.

Es sind die Farben, die Christine Mukakamalis Leben und das ihrer sieben Kinder und ihres Mannes Jean Bosco verändert haben. Das Gelb, Rot und Grün in ihrem Garten und ihrer Küche. Wie wichtig die Farben auf ihrem Teller sind, weiß Christine erst seit ein paar Jahren. Mit ihrer Familie lebt sie am Rande der Distrikthauptstadt Muhanga im Südwesten Ruandas. 2007 ist sie der dortigen Mais-Kooperative beigetreten. Als Mitglied nimmt die 50-Jährige regelmäßig an Schulungen von CSC  (Centre des Services aux Coopératives) teil, einer Partnerorganisation von Brot für die Welt. CSC schult die Bäuerinnen und Bauern regelmäßig in Ernährungsfragen, organischem Anbau, Hygiene und Gesundheit.

„In den Kursen von CSC habe ich gelernt, wie wichtig eine ausgewogene Ernährung ist“, sagt Christine.  Sie hat hinter dem Haus einen Garten angelegt, baut Obst und Gemüse an, reichert den Boden mit Kompost und Dünger an und schützt die Pflanzen vor Schädlingen. Die Bohnen liefern Proteine und Kalium, die Paprika Vitamine, der Spinat Eisen.

Vielen Menschen in Ruanda ist die Wichtigkeit einer nahrhaften und ausgewogenen Ernährung nicht bewusst. Sie ernähren sich fast nur von Süßkartoffeln und Maniok, Wurzelknollen mit viel Stärke und wenig Proteinen. Durch das Fehlen von Vitaminen, Eiweiß, Eisen, Zink, Jod und anderen Nährstoffen,  bleiben Babys in ihrer Entwicklung zurück. Jugendliche haben oft Konzentrationsprobleme, was sich negativ auf schulische Leistungen oder ihre Arbeit auswirkt.

Die Ursachen für die Mangelernährung liegen an der Armut und der Überbevölkerung in Ruanda. Seit 1960 hat sich die Einwohnerzahl auf zwölf Millionen Menschen verdoppelt. Den wenigsten gehört ein eigenes Stück Land. Im Schnitt verfügt eine Familie nur über 0,3 Hektar Land. Hinzu kommt, dass durch den Bürgerkrieg und die Flüchtlingsströme viel Wissen über landwirtschaftlichen Anbau verloren ging und Nutzpflanzen verkümmerten. Waren früher noch viele Familien Selbstversorger, so müssen sie heute Obst und Gemüse teuer auf dem Markt kaufen. Das können sich nur wenige leisten.

Dank CSC bauen Familien wie Christine Mukakamali und ihr Mann Jean Bosco so viel Obst und Gemüse an, dass sie ihren eigenen Bedarf an Nährstoffen decken und sogar Überschüsse produzieren. Die verkaufen sie auf dem Markt, um die Schulgebühren der Kinder zu finanzieren und ihren kleinen Familienbetrieb zu erweitern. Christine und Jean Bosco haben sich zwei Kühe gekauft. Seitdem die beiden Tiere im Bretterverschlag des Innenhofs leben, bekommt jedes Familienmitglied zum Abendessen zusätzlich einen Becher Milch.

Kostenbeispiele

€13 = 1 Scheibtruhe

€10 = 10 Avocado- oder Papaya-Setzlinge

Nähere Informationen: www.brot-fuer-die-welt.at

Spendenkonto:

Brot für die Welt

IBAN:AT67 2011 1287 1196 6366

BIC: GIBAATWWXXX

Kennwort: Ernährung sichern